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Maxi Knust von Fempreneur: Es geht nicht darum unser eigenes, kleines Frauengrüppchen zu machen.

Wir treffen Maxi Knust in einem kleinen Hinterhof-Café in Mitte. Mit einem strahlenden Lächeln kommt sie auf uns zu und wir haben sofort das Gefühl uns nicht zum ersten Mal zu sehen. Ihre offene Art steckt an! Maxi ist Gründerin des Online-Magazins Fempreneur – ein Magazin, dass sich rund um das Thema weibliche Gründerinnen und deren Herausforderungen dreht. Fempreneur steht dabei für die Verbindung aus female und entrepreneur – weibliche Gründerin also. Es geht darum Frauen auf eine Plattform zu bringen, die vor den gleichen Schwierigkeiten stehen oder ähnliche Interessen teilen. Dabei soll vor allem der Austausch helfen diese zu bewältigen. Zusätzliche Gastautoren liefern immer wieder neuen Input und sorgen für fachliche Auskünfte in den unterschiedlichen Themengebieten. Nachdem Maxi BWL und strategische Unternehmensentwicklung studiert hatte, beschäftigte sie sich immer mehr mit dem Thema Gründen. Immer wieder stieß sie auf die ganz großen Geschichten. Big Stories, in denen es darum ging, wie Frauen es geschafft haben millionenschwere Unternehmen aufzuziehen, doch was war mit der normalen Frau wie du und ich? Diese Geschichten fehlten ihr persönlich und so wurde sie selbst zur Gründerin und entwickelte eine Plattform, auf der man sich auf Augenhöhe begegnen kann. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele nach diesem Input lechzen, traf Maxi mit Fempreneur den Nerv, der Female Empowerment in den Mittelpunkt rückt. Maxi ist damit ganz klar eine #notanotherwoman, die andere dazu ermutigen möchte selbst auch die eigene #notanotherwoman zu entdecken.

NAWM: Warum glaubst du, ist Fempreneur so wichtig für Frauen?

Maxi: Frauen gründen anders als Männer.  Ich glaube Männer gründen zum Beispiel eher im Team. Und Frauen machen das wirklich häufig auch alleine und haben da vielleicht auch nicht die Unterstützung, den Background. Vielleicht wird von Frauen auch noch viel eher erwartet, dass sie einen anderen Weg gehen. Solch ein Risiko traut man Männern vielleicht eher zu. Und bei Frauen wird oft noch gedacht „So mit Ende 20 solltest du ja langsam mal heiraten, Kinder kriegen und einen festen Job haben.“ 

„Vielleicht wird von Frauen auch noch viel eher erwartet, dass sie einen anderen Weg gehen.“

NAWM: Ist das noch so?

Maxi: Teilweise schon. Es kommt drauf an, auf die Familien, auf das Umfeld. Ich hatte zwar das Glück, dass mein Umfeld da recht offen war, aber Gleichgesinnte kannte ich in meinem Umfeld auch kaum. Aber ich denke, man braucht oft wirklich diese Anlaufstelle. Zu sehen, es gibt Frauen, die sind vielleicht ähnlich wie ich. Die gehen auch diesen Weg. Dass du dir da einfach die Inspiration holen kannst. Frauen, die sich gerade in dieser Phase befinden und sagen: Ich will mich irgendwie selbstständig machen, aber ich weiß noch nicht recht. Die so einen kleinen Motivator brauchen. Die Freelancer sind, aber noch etwas anderes entwickeln wollen oder auch schon selbstständig sind und da konkrete Tipps brauchen, ob das jetzt von der Organisation des Alltags ist oder konkrete Onlinemarketing-Tipps. Von daher glaube ich schon, dass es wichtig ist eine Anlaufstelle zu haben, denn das war das, was mir auch gefehlt hat. Und dahinter wiederum eine Community zu wissen. Es gibt auch die Frauen, die bei Fempreneur in Gruppen vernetzt sind und sich austauschen können. Es gibt die Meetups, die offline stattfinden. Fempreneur ist die Oberfläche, die dir die Inspiration und Information bietet, aber was dahinter steht, ist das, was für Frauen auch sehr wichtig ist – dieser Networkingcharakter.

NAWM: Wir hatten schon gesehen, dass du diese Meet Ups organisierst. Diese finden einmal im Monat statt, richtig? Und du suchst die Locations aus und bereitest alles vor?

Maxi: Genau, ich suche dann die Räumlichkeiten aus und die Themen. Es gibt Frauen, die mich selbst ansprechen oder die ich kennenlerne, von denen ich weiß, die haben ein tolles Thema, worüber sie sprechen können.

NAWM: Was sind das für Themen?

Maxi: Beim ersten Meetup haben wir uns nur in einer Bar getroffen und ausgetauscht über unsere Projekte. Beim zweiten Mal war es eher schon ein kleiner Workshop im CoWorking Space Mobilesuite. Dort hatten wir über das Thema Visionen, Zielfindung und Female Leadership gesprochen. Beim dritten Meetup hatte Klana Ludwig, die Lifecoach ist und Frauen berät, über „How to talk to men“ gesprochen. Nach den Meetups gehen wir dann immer noch in eine Bar um die Ecke, trinken Wein, quatschen und networken in entspannter Runde. Jeder ist hier willkommen.

NAWM: Also erstmal gibt es Input und anschließend noch Raum für Small Talk und Networking?

Maxi: Ja genau. 
Manchmal sind Frauen am Anfang schon ein bisschen gehemmter. In einer Männerrunde ist es meistens sofort ganz offen und locker. Männer sind da irgendwie viel schneller und entspannter und Frauen sind eher ein bisschen skeptisch und sitzen erstmal erwartungsvoll da. So nach dem Motto „Was ist das jetzt hier?“ (alle lachen) Frauen brauchen manchmal etwas mehr Zeit um aufzutauen. Aber spätestens beim abendlichen Networken ist dann auch jede in ihrer Komfortzone angekommen.

Fempreneur Maxi

NAWM: Wie sind die Reaktionen zu Fempreneur? Bekommst du z.B. viel Feedback über Social Media oder auch direkt übers Magazin?

Maxi: Ja, ich bin auch mit sehr vielen Lesern persönlich im Kontakt. Bislang gab es nur positives Feedback. Das freut einen natürlich wahnsinnig! Und das treibt einen auch an! Eine Leserin meinte: Ach, wenn es mir schlecht geht, dann gehe ich auf deine Seite und dann suche ich mir irgendeinen Artikel raus. Und ich denke mir immer nur: Wie toll ist das denn? Wenn wirklich jemand direkt die Seite ansteuert und sagt, ach heute lese ich mal. Und damit auch auf die Inhalte vertraut.

NAWM: Was bedeutet dir eigentlich diese Selbstständigkeit?

„Ich finde es wahnsinnig spannend das Business nach meinen Vorstellungen zu kreieren und damit auch das eigene Leben zu gestalten.“

Maxi: Ganz viel! Ich habe festgestellt, dass ich ein sehr freiheitsliebender Mensch bin, dass mir diese Freiheit wahnsinnig wichtig ist. Zu bestimmen, was ich wie wann mache. Vor allen Dingen auch wie! Das hast du in einem Unternehmen nicht. Da sind gewisse Wege vorgegeben. Ich bin da aber eher ein Typ, der sich für wahnsinnig viele Dinge interessiert. Und auch entsprechend alles ausprobieren will. Für mich ist Selbstständigkeit insofern auch wichtig, dass ich neben den Freiheiten, auch diese vielen verschiedenen Herausforderungen habe, was für mich total spannend ist. Da sind so viele Themen, die auf einmal auf einen zukommen, was ich nicht studiert habe, wo ich nicht zwangsläufig drin gearbeitet habe z.B. PR oder Content Marketing oder SEO. Dass man sich überall reinfuchsen kann und muss und neue Sachen lernt und das jeden Tag. Irgendwann verschwindet das in einem Unternehmen und man geht vielleicht ein bisschen ein oder ist unterfordert. Ich finde es wahnsinnig spannend das Business nach meinen Vorstellungen zu kreieren und damit auch das eigene Leben zu gestalten.

NAWM: Du sprichst durch dein Magazin mit vielen Frauen. Hast du das Gefühl, sie haben es schwerer zu Gründen? Was erzählen sie dir?

„Es geht nicht darum unser eigenes, kleines Frauengrüppchen zu machen.“

Maxi: Klar, bei diesem Thema kommt immer dieser Unterschied zwischen Frauen und Männern… Ich muss aber sagen, dass ich ungern in Stereotypen sprechen möchte. Und das ist auch die Idee bei Fempreneur. Es geht nicht darum unser eigenes, kleines Frauengrüppchen zu machen und ihr Männer macht mal euer Ding. 30% der Leser sind Männer! Es gibt auch viele Männer, die mich unterstützen und die das gut finden. Auch, wenn sie sich nicht gleich als Zielgruppe fühlen. Und das ist bei Frauen letztendlich auch so. Die Erfahrung ist nicht: Ich als Frau habe es so wahnsinnig schwer und Männer sind ja so scheiße.
Aber klar, es gibt Unterschiede. Frauen sind eher stark in Socializing, Verbindungen und indirektem Führen. Aber genau das ist die Idee, dass man das als Stärken hervorhebt. Das ist heutzutage in der Businesswelt schon noch krass, dass diese männlichen Stärken zählen. Das ändert sich zwar auch – 
Themen wie Female Leadership und Mindful Leadership kommen immer mehr auf. Nichtsdestotrotz, wenn du im Corporate (Anmerkung: Firmen/ Unternehmen) bist, dann sind das Werte, die du als Frau annehmen musst. Dann musst du tough sein und vielleicht Ellbogen zeigen, was vielleicht einfach nicht ein typisches Frauending ist. Und ich finde, das muss auch ok sein und darf nicht als negativ aufgefasst werden. Es geht eher darum, dass du deine Stärken nutzt und herausstellst. Es ist einfach nur, dass Frauen unterschiedlich gründen. Sie haben unterschiedliche Themen. Es gibt definitiv auch Frauen, die in der Tech-Branche unterwegs sind. Die haben es dort vielleicht schon schwieriger als Frau zu gründen. Aber in dem Bereich, wo ich jetzt gerade bin, da haben die Frauen ihre Themen, die durchaus auch weiblicher sind und die sich dort entsprechend auch wohlfühlen und dadurch ihre Stärken besser ausleben können.
Daher habe ich bislang weniger erlebt, dass Gründen als Frau schwieriger sei. Eher im Gegenteil, denn es kann auch Vorteile haben, weil du als Frau eine ganz andere Aufmerksamkeit bekommst, weil das Thema eben noch in den Kinderschuhen steckt.

NAWM: Was war bisher dein größter Erfolg und dein schlimmster Fehler?

Maxi: Das ist eine gute Frage. Mein größter Erfolg? Was ich echt cool fand, ist, dass nach anderthalb Monaten ein Artikel im Tagesspiegel war – sogar in der Printausgabe. Ich bin gleich zum Kiosk gelaufen. Da gab‘s noch zwei Tagesspiegel, die habe ich gleich gekauft – für die Eltern und für mich. Das war schon eine ganz coole Sache, dass du dort eine Öffentlichkeit bekommst und das auch so positiv wahrgenommen wird. Aber insgesamt sind es viel diese kleinen Dinge im Alltag. Ob das jetzt ein Meetup ist, wo die Frauen danach happy rausgehen. Wo sie alle ihre Businesscards getauscht haben und du merkst, die sprechen sich alle miteinander ab. Wenn da ein positives Feedback kommt. Das sind die Dinge, die zählen. So was ist ja mal ganz nett, so ein Tagesspiegel-Artikel, aber letzten Endes ist mir das Menschliche so wichtig, dass das die wirklichen Erfolge für mich sind.
Und Fehler? Niederlagen? Ich bin ein Mensch, der sagt alles hat seinen Grund. Das macht es manchmal leichter, die Herausforderungen des Alltags zu bewältigen. Und letzten Endes ist es auch so. Wo du heute total kotzt, wo du heulst, wo du einfach am Boden zerstört bist, daraus lernst du auch was. Da nimmst du was draus mit, was dich vielleicht stärker macht oder was eben eine kleine Lektion im Leben ist. Deswegen kann ich auch nie sagen, dass Sachen irgendwie ein Fehler waren, weil es einfach ein Teil ist. Manche Sachen laufen besser, manche laufen nicht so gut. Es ist immer die Frage, was man draus macht.

„Manche Sachen laufen besser, manche laufen nicht so gut. Es ist immer die Frage, was man draus macht.“

Fempreneur

NAWM: Was wäre dein Tipp an Frauen, wenn sie sich selbstständig machen?

Maxi: Wenn man gerade ganz frisch dabei ist zu gründen und noch nicht dieses Umfeld hat, sich wirklich aktiv dieses Umfeld zu suchen. Das ist das, was ich selber mitbekommen und gelernt habe. Wie wichtig das ist, Leute um dich drumherum zu haben, die dich verstehen, die dir auch Tipps geben können. Und mit denen du auch genau über diese Sachen reden kannst. Es ergeben sich daraus auch wahnsinnig viele Möglichkeiten.
Sich wirklich auch mit diesen like-minded-People zu umgeben und auch wirklich rauszugehen. Ich war selbst auch immer zurückhaltend und habe mich nicht hingestellt und gesagt: „Das bin ich! Das mache ich!“ Das kam durch dieses ganze Projekt automatisch und ich habe gesehen, was das eben auch bringt. Wirklich auf Events zu gehen, sich mit den Frauen auszutauschen, sich seine Businesscards zu drucken, zu networken und sich mit den Leuten auszutauschen, denn dadurch lernst du wahnsinnig viele spannende Persönlichkeiten kennen.

NAWM: Was ist für dich eine #notanotherwoman?

Maxi: Ich finde euren Titel total super, weil das echt ein bisschen Punk ist.

NAWM: Dankeschön!

Maxi: Seid ruhig die Punks, wie eure Seite sich anhört. Ich glaube, die Not Another Woman ist eine Frau, die versucht ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, ihren Weg zu gehen und ihre Träume zu verwirklichen. Ich habe neulich z.B. eine Doku über eine junge Frau in Nordafrika gesehen. Da hast du ja teilweise noch ganz klassisch diese Frauen-Männer-Strukturen. Und diese junge Frau sprach von ihrem großen Traum, dass sie Ärztin werden oder in die Politik gehen möchte. Also etwas ganz Großes machen! Wo ich mir denke, wenn diese Frau bei sich im Umfeld erzählt, was sie macht, werden alle sagen, das wirst du nie schaffen. Aber sie wusste, dass sie das schaffen wird. Diese innere Wahrheit! Das wollte sie unbedingt. Und ich glaube, dass das für alle Frauen wahnsinnig wichtig ist. Das macht diese andere Frau aus, die sich nicht von irgendwelchen gesellschaftlichen Erwartungen leiten lässt, sondern versucht ihre innere Wahrheit herauszufinden. Das kann für Jeden was vollkommen anderes sein. Aber wirklich versuchen diesen Mut aufzubringen und das auch umzusetzen – auch gegen Widerstände, was natürlich das Schwierigste überhaupt ist, weil das auch bedeuten kann, dass du mal eine Zeit alleine bist.

„Das ist dieser Stacheldrahtzaun über den man klettern muss und wo du dir echt viele Schrammen holst und der echt schmerzhaft ist.“

Andererseits habe ich auch eine Frau getroffen, die 50+ ist  und vor zwei Jahren ihr ganzes Leben umgekrempelt haben. Sie hat sich von den Menschen, die ihr nicht mehr gut taten, distanziert, aber dafür mittlerweile wahnsinnig viele tolle, neue Menschen in ihrem Leben und kann sagen, dass sich ihr Leben sehr positiv geändert hat.
Das ist dieser Stacheldrahtzaun über den man klettern muss und wo du dir echt viele Schrammen holst und der echt schmerzhaft ist. Aber ich glaube, auf der anderen Seite der Wiese kann etwas echt Schönes warten. Keine Angst davor zu haben, macht diese Frau aus.

NAWM: Welche Frau hat dich bislang am meisten beeindruckt?

Maxi: Diese Frage nach Vorbildern… Ich glaube, es sind tatsächlich mehr so die unbekannteren Geschichten, vielleicht keine Sheryl Sandberg oder Hillary Clinton. Kennt ihr Maya Angelou? (Anmerkung: Hier bekommt ihr Infos zu Maya) So etwas finde ich wahnsinnig spannend. Jemand, der seinen Weg geht, auch gegen Widerstände. Das kann zum Beispiel ein junges Mädchen aus einem afrikanischen Dorf sein, dass einen Fünf-Stunden-Marsch zur Schule hat. Aber dieses Mädchen sagt sich: Ich will das unbedingt! Das sind die Dinge, die mich beeindrucken. Das müssen gar nicht die bekannten Namen sein, sondern die Art von Frauen. Wer mich auch beeindruckt hat, war Julia von Winterfeldt, die beim Fempreneur-Meetup zum Thema Female Leadership berichtet hat. Julia hat einfach eine wahnsinnig positive Ausstrahlung. Sie ist ganz bei sich, sie hat ganz viel Liebe in sich und viel Positives. Und das ist auch mein Ziel für mich persönlich, dass man mit sich auch im Reinen ist. Ich habe auch meinen Inner Critic und rede manchmal nicht so nett mit mir selbst. Ich versuche das immer zu beobachten und mir zu sagen, sei mal ein bisschen gütiger mit dir selber. Aber das ist auch ein Prozess. Frauen, die da schon etwas weiter sind, beeindrucken mich sehr.

NAWM: Welchen Artikel muss man bei dir auf jeden Fall gelesen haben?

Maxi: Was ich immer ganz toll finde, sind die Fempreneur-Interviews und Portraits. Ich persönlich lasse mich im Gespräch mit anderen, auch im Alltag, immer inspirieren und nehme da was mit. Wenn man das nicht offline macht, kann man zumindest online erfahren, welchen Weg die Frauen gegangen sind, welchen Hintergrund haben sie. Das finde ich immer ganz spannend. Ich habe jetzt ganz klassisch BWL studiert, aber viele haben auch ganz andere, auch exotische, Sachen studiert, haben einen ganz anderen Background, aber wollen auch in dieses Gründungsthema rein. Und wie du das auch als Stärke nutzen kannst. Eine ganz spannende Geschichte kommt von Sarah von Kaminietz, die erst kürzlich von ihrem Segeltörn durch die Welt wiederkam und ihr Business „International Waters“, coole Surfmode für Frauen, gegründet hat.
Und Büchertipps. Bislang gibt es erst einen Artikel, aber das war für mich ein wichtiges Thema. Gerade wenn man ganz am Anfang steht, gibt es tolle Bücher, die einem bei dem richtigen Gründer-Mindset super weiterhelfen. Sich auch das Know-How über Bücher anzueignen, ist so wichtig.

NAWM: Hast du ein bestimmtes Interview, was dir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist?

Maxi: Die Keksfee Laura Berg von KekszauberIch habe Laura selber getroffen und sie ist eine ganz tolle junge Frau. Ich finde ihre Story sehr spannend. Sie hat alles selbst aufgebaut und mit einem guten Produkt und gutem Businessmodell erobert sie gerade die Geschmacksnerven ihrer Kunden. Ich habe die individuellen Keksbuchstaben selbst schon probiert und hab selten so leckere Kekse gegessen. Suchtpotenzial! Und sie spricht auch davon, dass man auch mal hinfallen kann, aber dass man einfach wieder aufstehen muss und weitermachen muss. Starke Botschaft, wie ich finde!

NAWM: Beim Moment des Scheiterns stellt sich auch heraus, ob es das wirklich ist. Oder ob ich vielleicht doch nicht der Typ dafür bin? Das kann passieren, was auch nicht schlimm ist.

Maxi: Man soll es wenigstens ausprobieren. Das wäre für mich das Schlechteste, wenn ich mit 80 oder 90 Jahren auf dem Sterbebett liege und mir denke „Hättest du damals das ausprobiert!“ Das wäre wirklich ein Fehler im Leben, wo ich dann sagen könnte, das ist der Fehler!

NAWM: Danke Maxi für dieses offene Interview, dass sicherlich viele Frauen bestärken kann ihrem Gründungsgedanken nachzugehen!

Steckbrief:

  • Alter: 27
  • lebt in: als Digitale Nomadin überall & nirgendwo, aktuell in Berlin
  • Beruf: Gründerin
  • Lieblingsbuch: Paulo Coelho – Der Alchimist 
  • Lieblingsritual: Yoga
  • Lieblingsklamotte: Frühlingsjacke in rosé mit Storchen
  • Mit 10 Jahren wollte ich das werden: Prinzessin
  • Lieblingsemoji:

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Hier findet ihr Fempreneur:
Website: www.fempreneur.de
Facebook: Fempreneur
Meet Up: Fempreneur

Titelbild © www.fempreneur.de