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Ariane Jankowski: „In unserer Leistungsgesellschaft sehen viele psychische Erkrankungen noch immer als Schwäche.“

26 Prozent aller Deutschen wiesen 2012 depressive Symptome auf, Tendenz steigend. Der DAK-Gesundheits-Report 2016 zeigt, dass sich die Arbeits-Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen seit 1997 verdreifacht haben und erstmals an zweiter Stelle als Ursache stehen. Psychische Erkrankungen sind die häufigste Ursache für krankheitsbedingte Frühberentung. Lediglich knapp 55 Prozent aller Betroffenen sind bereit aufgrund ihres Leidens zum Arzt/Ärztin zu gehen. Eine Statistik von 2012 zeigt, dass lediglich 36 Prozent aller Therapiebedürftigen durch eine Therapie versorgt werden. Höchste Zeit über diese Zahlen zu sprechen. Am besten mit jemanden, der/die es wissen muss. Wir haben eine Psychologin zum Gespräch gebeten, um all unsere Fragen rund um psychische Gesundheit loszuwerden. Gibt es das Tabu der psychischen Gesundheit noch? Was können wir tun, um Freund*innen zu unterstützen, die unter diversen psychischen Erkrankungen leiden? Was bedeutet es überhaupt, psychisch krank zu sein? Und warum ist es wichtig darüber zu sprechen?

Ariane Jankowski, kurz Ari, hat selbst einen bemerkenswerten Lebensweg hinter sich. Als Kind polnischer Eltern hatte sie schon früh mit Ablehnung und Mobbing zu kämpfen. Immer wieder wurde ihr eingeredet, dass sie etwas nicht kann oder nicht schafft. So gut, dass sie es selbst irgendwann glaubte. Dementsprechend schlecht wurden ihre Noten in der Schule. Geradeso der Weg zur Hauptschule. Sie fiel durch den Aufnahmetest für das Gymnasium.

Und doch sollte sich ihr Lebensweg mit 16 Jahren ändern, als ihr ein Freund das Buch „Autosuggestion“ von Emile Coué schenkte (Was für ein toller Freund!). Auf einmal begriff sie, dass vieles nicht im Außen hängt und die Innenwelt Wesentliches mitbestimmen kann. Sie begriff, dass sie frei war. Frei jegliche Entscheidung zu treffen, die sie wollte. Nicht die, die ihr eingeredet wurde. 

Nachdem sie ihr Fachabitur mit einem 3,5 Abschluss geradeso auf dem zweiten Bildungsweg geschafft hatte, war klar, dass dies nicht ausreichen würde, um ihren neuen Lebenstraum des Psychologiestudiums in die Tat umzusetzen. So boxte sie sich allen Umständen zum Trotz durch und holte ihr Abitur mit „Sehr gut“ nach. Der Weg zum Psychologiestudium stand Ari somit offen und sie verfolgte ihn mit Bravour.

Ihr Ehrgeiz machte sie zur Forschungsleiterin mehrerer Studien an ihrer Universität, sie schrieb ihre Abschlussarbeit mit Auszeichnung und absolvierte ihr Diplom mit 1. Danach die Ausbildung zur Verhaltenstherapeutin und die Arbeit in vier verschiedenen Praxen sowie vier Jahre an der Universitätsambulanz und eine Dozentinstelle an der Uni. Nach vier Jahren wurde Ari jedoch klar, das ist nicht das Ende. Da geht noch mehr!

Kurzentschlossen schmiss sie ihren sicheren Job hin, zog vor wenigen Monaten nach Berlin und möchte nun Menschen darin bestärken ebenso ihre absolute Freiheit zu finden. Als ausgebildete Diplom-Psychologin unterstützt sie heute vor allem Frauen dabei in ihre Kraft zu kommen und Veränderungen im Leben mit offenen Armen zu empfangen.

Ari teilt ihr Wissen auch auf Instagram und hat dort mittlerweile schon eine eigene, kleine Community aufgebaut. © Bild rechts: Personal Brand Fotografie

Was glaubst du, woran es liegt, dass psychische Erkrankungen in den letzten Jahren derart zugenommen haben? 

Es stimmt. In Deutschland melden sich immer mehr Arbeitnehmer*innen krank. Im letzten Jahrzehnt haben sich die Zahlen sogar verdoppelt. Aber kein Grund zur Panik. Die Zahl der psychischen Erkrankungen in Deutschland nimmt nicht wirklich dramatisch zu. Der Zuwachs kann vor allem dadurch erklärt werden, dass Menschen mit psychischem Leiden sich heute eher trauen Hilfe in Anspruch zu nehmen. Außerdem sind Ärzt*innen, dank der vieler Aufklärungskampagnen, immer geschulter darin, zugrundeliegende psychische Erkrankungen zu erkennen und zu diagnostizieren. Wir können also sagen, dass nicht die Zahl der Erkrankungen steigt, sondern die Zahl der Diagnosen.

Trotz Zunahme scheinen psychische Erkrankungen in unserer Gesellschaft aber noch immer ein Tabuthema zu sein. Woran liegt das?

Naja, wir leben immer noch in einer Leistungsgesellschaft. Die Ellenbogen sind ausgefahren und der/die Stärkere gewinnt. So sehen es zumindest viele Deutsche. Psychische Erkrankungen werden somit leider nach wie vor von den meisten als Schwäche angesehen. Dennoch entwickeln wir uns weiter. Auf Social Media gibt es immer mehr Austausch und User*innen, die das Stigma ändern wollen. Helfer*innen klären auf und bieten Unterstützung an, Betroffene sprechen über ihre eigene Erkrankung. Es geht also in eine gute Richtung.

Sind solche Vorbilder für Betroffene eher hilfreich oder schädlich?

Vorbilder die offen und ehrlich über ihre Erkrankung und ihren Genesungsweg sprechen, finde ich persönlich gut und wichtig. Sie zeigen der Öffentlichkeit, dass nicht immer alles nur glänzt und dass eine psychische Erkrankung jeden treffen kann.

Dennoch beobachte ich, zum Beispiel bei Instagram, einen Trend, bei dem Jugendliche mit ihrer „Störung“ bewusst in die Öffentlichkeit gehen und dort ihren Leidensweg präsentieren. Sie betiteln sich dann nicht mehr mit ihrem Namen, sondern mit ihrer Diagnose und sprechen dadurch natürlich viele Jugendliche an. Ich kann verstehen, dass es den Teens gut tut Gleichgesinnte zu treffen und sich dadurch nicht mehr so alleine zu fühlen. Jedoch besteht die Gefahr, dass durch die starke Identifizierung mit der Erkrankung, diese nur verstärkt wird, was zu einem sogenannten „Krankheitsgewinn“ führt. Das erschwert die Genesung natürlich enorm. Außerdem könnten sie für andere User*innen falsche Vorbilder darstellen.

Das Stigma psychischer Erkrankungen ist leider immer noch groß. Vor allem junge Frauen zwischen 18 und 29 Jahren sind betroffen.
(Quelle: Gesundheit in Deutschland aktuell 2012)

Gibt es bestimmte Risikofaktoren, die Auslöser für psychische Erkrankungen sein können?

Ja sehr viele. Da gibt es natürlich ein paar generelle, die für alle Störungen gelten – wie zum Beispiel genetische Disposition und erhöhter Stress. Aber es gibt auch Störungen bei denen das Geschlecht, das Alter, der Wohnort und der Bildungsstand einen Risikofaktor darstellen. Bei der Depression zum Beispiel: Erhöhtes Risiko bei Verwandten 1. Grades,  weibliches Geschlecht und kritische Lebensereignisse wie Verlust, Geburt, Krankheiten, allein lebend, geringe soziale Eingebundenheit, soziale Benachteiligung, chronische Überlastung – sogenannte daily hassles – Licht- und Bewegungsmangel sowie eine körperliche Erkrankung.

Viele fühlen sich durch die ständige Erreichbarkeit via Internet und das non-stop online sein zunehmend disconnected obwohl wir alle eher mehr connected werden sollten. Kann diese Art von Medienkonsum zu psychischen Erkrankungen führen?

Ich denke, kritisch wird die Mediennutzung für gesunde Menschen erst dann, wenn aufgrund des Konsums echte Freundschaften, echte Kontakte und Hobbys im realen Leben nicht mehr gepflegt bzw. vernachlässigt werden. 

Gefährdet sind jedoch Menschen, die bereits emotionale Problemen wie Ängste oder depressive Tendenzen aufweisen. Diese könnten sich durch den Konsum verstärken, sobald Betroffene sich keine professionelle Hilfe suchen, sondern stattdessen ihre Probleme mit der Mediennutzung kompensieren.

Wie kann ich unterscheiden, ob ich einfach nur traurig bin oder ggf. wirklich in einer Depression feststecke?

Im Zweifelsfall bitte immer eine/n Ärzt*in oder behandelnden Therapeut*in kontaktieren. Ansonsten sind die gängigen ICD-10 Kriterien, nach denen sich jede/r Therapeut*in orientiert:

Depressive, gedrückte und traurige Stimmung, mindestens zwei Wochen lang, an den meisten Tagen in der Woche und das über den gesamten Tag. Betroffene leiden in diesem Zeitraum unter Interessenverlust und einem verminderten Antrieb. Die Fähigkeit zur Freude, die Konzentration, der Schlaf und das Selbstwertgefühl sind beeinträchtigt und die Symptomatik kann zudem von einem sogenannten „somatischen Syndrom“ begleitet werden. Dazu zählen: Früherwachen, Morgentief, psychomotorische Hemmung, Agitiertheit, Appetitverlust, Gewichtsverlust und Libidoverlust.

Hier sei nochmal auf das Zeitkriterium von mindestens zwei Wochen hingewiesen.

Was können Familienmitglieder und Freund*innen tun, um Betroffenen zu helfen?

Eine Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die mit einer Suizidgefährdung einhergeht. Unterstützung und Verständnis sind zwar für den/die Betroffene/n sehr wichtig, trotzdem ist professionelle Hilfe unumgänglich. Angehörige sollten deshalb immer versuchen den/die Erkrankte/n zu einer ärztlichen Behandlung zu bewegen.

Des Weiteren ist zu raten, dass Familie und Angehörige in dieser Zeit besonders auch auf die eigenen Grenzen und Bedürfnisse achten, um mögliche Überforderungs- und Erschöpfungszustände vorzubeugen bzw. aufzufangen. Hier ist zu raten, sich gegebenenfalls selbst an eine/n Ärzt*in oder spezielle Angehörigenselbsthilfegruppen wie „Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter“ (HPE) zu wenden.

Wie sollte ich reagieren, wenn ich mitbekomme, dass ein*e Freund*in an einer psychischen Störung, einer Depression oder einer Essstörung leidet?

Es kommt auf die Störung an. Bei Essstörungen gilt, keinen Druck zu machen. Das erzeugt nur Widerstand. Keine unangebrachten Bemerkungen. Lieber sich als Gesprächspartner*in anbieten und einfach versuchen eine gute Beziehung beizubehalten, falls der/die Betroffene sich öffnen möchte. Bei Depressiven versuchen, nicht noch mehr über Probleme und schwere Themen zu reden. Die meisten sind eh schon in Grübeldauerschleifen und negativem Denken gefangen. Lieber für positive Emotionen sorgen: lustige Filme anschauen, alte Fotos durchstöbern, in schönen Erinnerungen schwelgen, spazieren gehen, ein Eis essen. Bei allen Störung gilt natürlich, den/die Betroffene*n liebevoll und einfühlsam zu einer professionellen Therapie zu bewegen.

Was macht den Unterschied von therapierten und nicht-therapierten Patient*innen aus?

Personen, die erfolgreich eine Therapie abgeschlossen haben, sind in der Regel fähig Frühwarnzeichen ihrer Erkrankung schneller zu erkennen, mögliche Risikofaktoren zu eliminieren und den Erkrankungsverlauf mit passenden Fertigkeiten günstig zu beeinflussen.

Ari sagt, Medikamente können eine gute, und vor allem sinnvolle, Ergänzung zu einer Psychotherapie sein.

Sind Psychopharmaka und Antidepressiva eigentlich so schlecht wie ihr Ruf?

Nein, viele Medikamente machen, bei schweren Fällen, eine Psychotherapie erst möglich. Im besten Fall arbeiten Psychotherapeut*in und behandelnde Ärzt*in zusammen, sind im regelmäßigem Kontakt und stimmen Therapie und Medikamente aufeinander ab.

Was können wir ganz allgemein im Alltag tun, um besser auf uns Acht zu geben?

Selbstfürsorge auf allen Ebenen betreiben und Gesundheit als etwas Holistisches und nicht als etwas Eindimensionales sehen. Wir müssen lernen, uns um unseren Körper und unser Sozialleben genauso zu kümmern wie um unsere mentale Gesundheit.

Dazu können wir uns regelmäßig folgende Fragen stellen:

Bezogen auf die körperliche Ebene: Kümmere ich mich gut um meinen Körper? Sorge ich für ausreichend Bewegung? Habe ich einen guten und erholsamen Schlaf? Fühle ich mich wohl mit meiner Ernährung? Trinke ich ausreichend? Nehme ich mir genügend Zeit für Entspannung?

Auf der sozialen Ebene: Lebe ich glückliche und erfüllende Beziehungen im Alltag? Fühle ich mich mit meinen Mitmenschen verbunden? Pflege ich Freundschaften?

Und auf der geistigen bzw. mentalen Ebene: Fordere ich meinen Geist genug heraus, oder überfordere ich ihn vielleicht sogar? Gebe ich all meinen Emotionen genügend Raum oder unterdrücke ich einige im Alltag? Kultiviere ich gute Stimmen in mir oder höre ich immer nur auf meine/n innere/n Kritiker*in? Nehme ich mir genügend Zeit für mich und meine Bedürfnisse?

Wie gehst du selbst mit den vielen negativen Emotionen um, die dein Job mit sich bringt?

Nach fünf bis sieben Stunden Praxis ist man oft erschlagen. Ich glaube bei so einem Beruf ist es wichtig, ganz bewusst für Ausgleich zu sorgen. Nach der Arbeit eine Runde Sport, mit Freund*innen treffen, was unternehmen, viel lachen oder einfach nur ein Schaumbad nehmen, entspannen und die Seele baumeln lassen.

Wie findest du das Gleichgewicht zwischen Professionalität und Empathie?

Das ist ein unbewusster, intuitiver Prozess. Im Zweifelsfall entscheide ich mich aber immer für die Menschlichkeit und Empathie. Auch wenn es bedeutet mit einer/m Patient*in mal zu weinen oder bei Bedarf, sie/ihn in den Arm zu nehmen. Mein Gefühl und meine Entscheidungen haben mich diesbezüglich auch noch nie enttäuscht.

Du bist mittlerweile nicht mehr als Psychotherapeutin tätig, sondern möchtest dich mehr auf das Empowerment von Frauen und die praktische Begleitung konzentrieren. Inwieweit hilft dir dabei deine psychologische Ausbildung?

Ganz ehrlich? Wir sind alle gleich! Das Einzige, was sich unterscheidet ist das Belastungslevel. Aber auch Powerfrauen leiden unter Unsicherheiten, Ängsten, inneren Blockaden und Selbstzweifeln. Ich finde es schön, auch hier helfen zu können.

Wie können wir Frauen uns gegenseitig noch besser unterstützen? Vor allem, wenn es darum geht so etwas wie Essstörungen oder Depressionen zu vermeiden?

Die meisten psychischen Störungen werden durch Stress ausgelöst. Und was macht uns in unserer Gesellschaft Stress? Machtkampf, Konkurrenzdenken, unbewusstes Vergleichen und damit einhergehend das Gefühl „noch nicht genug zu sein“ , „noch mehr liefern zu müssen“.

Die Basis für mentale Gesundheit hingegen ist Liebe, Verbundenheit und Genuss. Was wir im Alltag machen können, ist durch bewusstes Handeln zu versuchen, in unserem Gegenüber positive Gefühle zu erzeugen. Bewusst Gutes sagen:  „Du bist genug“, „Du bist schön“. Bewusst Gutes tun: einfach mal in den Arm nehmen oder liebevoll berühren. Komplimente, Zuspruch, Unterstützung oder einfach nur ein Lächeln schenken unserem Gegenüber das Gefühl willkommen zu sein. Wir erzeugen dadurch ein Wir-Gefühl, was unser Bindungshormon Oxytocin ausschüttet. Dies wiederum ist nicht nur heilend für das einzelne Individuum , sondern meiner Meinung nach, die Basis für eine gesunde Gesellschaft.

Was wünscht du dir für Frauen 2019?

Ich wünsche mir, dass Frauen im Jahre 2019 wieder mehr bei sich und ihrer inneren Weisheit ankommen. Wie oben bereits erwähnt, erzeugt die heutige Gesellschaft durch die vielen Optionen und das ständige Vergleichen auf Social Media und Co. unfassbar viel Druck auf uns. Wir haben ständig das Gefühl noch nicht angekommen zu sein, vielleicht was zu verpassen, noch mehr tun und leisten zu müssen. Das kommt dadurch dass wir uns zu sehr im Außen orientieren. Das erzeugt in uns Stress und macht uns auf Dauer krank und unglücklich.

Deshalb gilt es dem bewusst entgegenzuwirken, indem wir den Fokus wieder mehr auf unser Inneres legen. Öfter mal am Tag die Augen schließen und in uns reinhören. Hineinfühlen: Was will ich? Was brauche ich? Was tut mir gut? Wir sollten versuchen die Antworten in uns zu finden anstatt im Außen.

Außerdem sollten wir lernen, uns mit mehr Selbstmitgefühl und Liebe, anstatt mit Anspruch und Kritik zu begegnen. Wir sind gut darin andere zu unterstützen und aufzumuntern. Aber  uns selbst sind wir oft die härteste Kritikerin! Das heißt, wir sollten uns wirklich immer wieder bewusst für Selbstannahme entscheiden und ein ganz klares Ja zu uns sagen. Ja, zu unserer Persönlichkeit, zu unserem Körper, zu all unseren Stärken und Schwächen. Denn seien wir mal ehrlich, erst unsere Ecken und Kanten machen uns doch so besonders. Jede Einzelne von uns ist ein Unikat und das ist auch gut so. Das Leben hat sich ja schließlich was dabei gedacht. Wäre doch langweilig, wenn wir alle gleich und perfekt wären. Lasst uns deshalb 2019 noch mehr Vielfalt schaffen und weniger Kopien!

Liebe Ari, vielen Dank für deinen Zuspruch und die interessanten Fakten rund um psychische Gesundheit. Wir wünschen dir auf deinem Weg mit all den tollen Powerfrauen viel Kraft und Ermutigung.

Wenn ihr noch mehr über Ari wissen wollt, könnt ihr auf Instagram folgen oder ihre Website besuchen. Dort findet ihr auch die verschiedenen Möglichkeiten mit Ari zusammenzuarbeiten.