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10 Musikerinnen, die ihr jetzt kennen solltet

Die deutsche Musikszene ist nicht unbedingt bekannt dafür Frauen besonders zu fördern. Im Gegenteil, immer wieder kam es in den letzten Jahren zu Kritik am Frauenanteil in der Musikwelt – und das meist ganz Genre unabhängig. Deswegen ist es umso wichtiger, die Frauen zu zeigen, die etwas bewegen und uns mit ihrer Musik berühren, inspirieren oder zum Nachdenken anregen. Diese Musikerinnen solltet ihr jetzt kennen. 

Mia Morgan

Mia Morgan ist provokativ, unangepasst und dabei dennoch herrlich poppig. Bitte was? Wie soll das denn gehen? Ach, überzeugt euch doch einfach selbst von Kassels ganzem Stolz. 

Kylie Spence

Kylie kommt zwar nicht aus Deutschland, aber hören wollen wir sie dennoch rauf und runter. Außerdem machen ihre Videos so richtig Lust auf Sommer. Und den wollen wir wirklich jetzt!

J. Lamotta

Wie oft kommt es eigentlich vor, dass ein YouTube-Video nicht ein Dislike hat? Stimmt, eigentlich nie! Aber dann kommt eben J. Lamotta um die Ecke und auf einmal können selbst die größten Hater nicht anders als auf Daumen hoch zu klicken. Bleib bitte für immer in unserem Ohr, liebe J. Lamotta. 

Jennifer Kae

Manchmal ist das ja so ein Ding mit deutschsprachiger Musik – oftmals belanglos, Texte, die man schon bis zum Erbrechen gehört hat. Und ja, auf den ersten Blick mag es scheinen als wäre das bei Jenniffer Kae auch so, aber hört man genauer hin, sind dort die zarten, tiefgründigen Gedanken, die sich in ihren Liedern ausbreiten und uns in ihren Bann ziehen. Mehr davon. Außerdem gibt es zu ihrem bald erscheinendem Album „Halb 4“ eine ganz tolle Mini-Serie bei YouTube. Unbedingt anschauen! 

Elif

Zugegeben, Elif ist keine Newcomerin, aber sie singt sich seit mehreren Jahren immer wieder in unsere Herzen und darf deswegen auf keinen Fall in dieser Liste fehlen. Elif schafft es immer wieder mit ihrer zarten Sprache und den lyrischen Geschichten uns eine Gänsehaut zu zaubern. Wenn jemand zur deutschen Musikszene gehört und noch viel häufiger gehört werden sollte, dann ist das Elif. 

Ilira

Wie oft kommt es vor, dass Musikerinnen uns ins Ohr singen, dass wir gar keinen Traumprinzen brauchen, um glücklich zu sein? Richtig, nicht besonders oft. Ilira tut genau das. Sie singt über Selbstliebe, Masturbation, Mut und Selbstverwirklichung. Und das alles im süßen Popgewand: mit voller Absicht. Ilira will zeigen, dass eben beides geht: süß und eigenständig. Hübsch und Köpfchen. Uns hast du, Ilira!

Fye & Fennek

Mit ihrem neuen Song „Sadelite“ hat uns das Duo kalt erwischt. Dieses besteht aus ca. 2500 handgezeichneten Illustrationen, die zusammen ein wunderschönes, fast dreiminütiges Kunstwerk ergeben und uns in ihren Bann ziehen. So schön, so gelungen! Und die Musik on top lässt uns davon träumen. Hin zu schönen Frühlingstagen, an denen wir die Seele einfach baumeln lassen. 

Mine

Dass wir Mine toll finden, haben wir euch bereits verraten. Und auch ihre zweite Single des neuen Albums „Klebstoff“ kann sich sehen lassen. Wir lieben Mines Art, die so ganz anders ist als das, was man im Mainstream-Markt so sieht. Mine ist dabei aber überhaupt nicht Paradiesvogel oder super crazy, sondern einfach nur sie selbst: authentisch und ehrlich berührend.  

Ward Thomas

Die Zwillingsschwestern Catherine und Lizzy rennen bei uns offene Türen ein. Ist es doch äußerst ungewöhnlich, dass Musikerinnen selbst über das Älterwerden, gesellschaftliche Debatten wie #metoo oder auch die eigene geschwisterliche Beziehung sprechen bzw. singen. Doch genau das tun Ward Thomas und wir finden es so, so, so erfrischend. 

Billie Eilish

Billie Eilish müssen wir wohl nicht mehr allzu groß vorstellen. Die Durchstarterin aus den USA hat mit ihrem Debütalbum „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ für mächtig Furore in der Musikwelt gesorgt. Und das völlig zu recht. Ihr Sound ist neu und eingängig, ihre Lyrics zeigen, dass junge Frauen sich um mehr Gedanken machen als nur den nächsten Typen oder Klamotten. Billie erobert uns mit ihrer düsteren und so wahnsinnig einzigartigen Art. Go, go, go, Billie! 

Titelfoto: Ilira © Thom Kerr, Mine © Simon Hegenberg, Elif © Hannes Meier