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Wie Mode mit der Oberflächlichkeit brechen kann

Mitte Januar war es wieder so weit: etliche Menschen quetschten sich in Berlin zusammen, um die neuste Mode, den neusten Trend, den neusten Schuh bestaunen zu können. Fashion Week. In Berlin herrscht Trubel, wilde Partys, lange Tage. Und eine scheinbare Oberflächlichkeit, die die Mode nicht so recht abzustreifen vermag. Oder geben wir uns hier sich allzu schnell bildenden Klischee-Bildern hin? Sind das vielleicht doch alles nur Vorurteile?

Mode kann vielmehr als nur bloße Optik sein. Vielmehr als die vermeintliche Oberflächlichkeit und damit auch vielmehr als lediglich der visuelle Reiz.

Mode kann aus uns Individualisten machen. Mode kann bewegen. Mode kann politisch sein. Mode kann verändern. Mode kann aufrütteln. Und Mode kann verdammt viel Spaß machen.

Klar, wenn wir immer nur zum altbekannten City-Zentrum spazieren, um uns durch die neusten Stoffberge der großen Textilriesen zu wühlen, kann es mitunter schwierig werden diese Gefühle zu entdecken. Dort scheint Mode alles andere als individuell. Im Gegenteil. Gerade junge Menschen von heute unterscheiden sich optisch oft nur noch durch das Logo auf dem Sweater – Supreme, Fila oder doch Adidas-AnhängerIn?

Wagen wir uns jedoch einen Schritt weiter und machen uns neugierig auf die Suche nach Labels, die uns berühren, dann können wir ganz erstaunlich schöne Entdeckungen machen. So auch wieder auf der diesjährigen Ethical Fashion Show, die Messe für nachhaltige Mode. Hier finden sich Labels und MacherInnen, die alle eine Mission zu haben scheinen. Sei es richtig gutes Design, 100% faire Produktion, nachhaltige Stoffe oder auch neue, innovative Konzepte, um nicht nur nachhaltig, sondern auch Ressourcen schonend zu arbeiten und Kleidung herzustellen. Beeindruckend, was sich in dieser Richtung jedes Jahr immer mehr tut und wie Slow Fashion, vor allem auch optisch, beeindruckender und damit tragbarer wird.

Mi Fashion Changers haben wir (Vreni von Jäckle&Hösle und Nina von Pink&Green und ich) einen Raum geschaffen, in dem man diese Mode entdecken und erkunden kann. Bei prePEEK kamen etliche Blogger, Influencer und JournalistInnen, um sich inspirieren zu lassen. Neben den tollen Outfits gab es vor allem richtig viel Gesprächsstoff und jede Menge Austausch in den verschiedenen Talks. Hier zeigt sich, Mode ist keinesfalls oberflächlich. Mode ist individuell, politisch, verändernd, aufrüttelnd und bewegend!
Genauso wie die Frauen*, die sie tragen. Einige Favoriten der diesjährigen prePEEK gefällig? Bitteschön!

Mia von cómo comer in Jungle Folk (Hut), Erdbär (Jeanshemd) & Lana (Hose) – © Jana Braumüller

Charlotte Weise, Instagrammerin & YouTuberin, in Lana (Mantel), Studio Jux (Zweiteiler) und Harold’s (Tasche) – © Emilie Elizabeth

Phoebe vom Blog Phoenomenal in NIX Design (Kimono), Fremdformat (Ohrringe – die sogar schon online sind!), Jungle Folk (Jumpsuit) und Alexandra Svendsen (Tasche) – © Lydia Hersberger

Julia von Nice To Have Mag in LangerChen (Mantel), Hempage (Bluse) und Marita Moreno (Tasche) – © Lydia Hersberger

Nora, Modestudentin, in Vaude (Oberteil & Rucksack), Jungle Folk (Jumpsuit) und Marita Moreno (Schuhe) – © Emilie Elizabeth

Cherie von Sustainable Fashion Matterz in Jan n June – © Lydia Hersberger

Wiebke vom Blog Sloris in Myrka Studios (Jacke), Fremdformat (Ohrringe), Maria Seifert (Kleid) und Alexandra Svendsen (Tasche) – © Lydia Hersberger

Lisa von at/least in MonCinta (Kimono) und Marita Moreno (Tasche) – © Lydia Hersberger

Rachael von The Green Edit in LangerChen (Mantel), NIX Design (Hose) und Ackermann (Tasche) – © Emilie Elizabeth

Jess von Mit Ecken und Kanten in MonCinta (Kimono) und Lana (Kleid) – © Emilie Elizabeth

Marcus und Anna von Viertel ⧵ Vor in Myrka Studios (Mantel), Studio Jux (Kleid) und Fremdformat (Ohrring) – © Emilie Elizabeth

Laura Diehm in Myrka Studios (Kimono) und Hilar (Kleid) – © Lydia Hersberger

YouTuberin & Instagramerin Talisa Minoush in Jungle Folk (Mantel), Maria Seifert (Bluse), Soome (Hose) und Fremdformat (Ohrringe) – © Lydia Hersberger

Katharina und Sylvie von Miss Interpreted in MonCinta (Kimono) und  Lana (Mantel) – © Lydia Hersberger

Sandra von Syringa Lotus in Jungle Folk (Hut & Pullover) und Elemente Clemente (Jacke) – © Lydia Hersberger

Jenny von Healthy Fashioncircus in Better World Fashion (Lederjacke) und Fashion Changers x Myrka Studios (T-Shirt) – © Emilie Elizabeth

Anna & Esther von Die Konsumentin in Maria Seifert (T-Shirt mit Applikation), Myrka Studios (Kleid), Vaude (Tasche), Fashion Changers x Myrka Studios (T-Shirt) und Elemente Clemente (Jacke) – © Jana Braumüller

So schön, so nachhaltig. Und so viel Mode auf einmal. Und das alles andere als oberflächlich. Klickt euch gerne durch die verschiedenen Labels und Blogs, die alle mehr als sehens-/lesenswert sind.

Und, na klar, Christin war auch da! In Maria Seifert (T-Shirt), Fremdformat (Ohrringe) und Mein Frollein (Poncho) – © Emilie Elizabeth

Und noch einmal in Frieda Sand und Alexandra Svendsen – © Lydia Hersberger

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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