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DIY ✖️ Ein neues Pferd im Stall: Das Fahrrad-Makeover

Interior Queen SarahPünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen beglückt uns Sarah wieder einmal mit einem schönen DIY. Und dieses Mal spielt sich das Ganze nicht drinnen ab. Nein, Sarah lässt die Pferde los und macht uns bereit für die schönsten Sommerfahrten. Also los geht’s, holt eure alten Rostlauben aus dem Keller, krempelt die Ärmel hoch und schon sehen wir uns vom Winde verweht durch die Sommerwiesen fahren.

 

Auch wenn der Sommer an dem ein oder anderen Tag noch auf sich warten lässt: er kommt! Für den nächsten Ausflug ins Grüne kommen wir gerne auch auf einen treuen Begleiter zurück: unseren Drahtesel. Oft vergessen und verstaubt, fristet er im Keller oder Innenhof ein trauriges Dasein. Mit platten Reifen und lockerem Lenker ist auch die nächste Roststelle nicht mehr weit. Doch genug der Vernachlässigung! Es ist Zeit für eine kleine Beautyeinheit in Sachen Drahteselliebe.

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Wer noch ohne treuen Begleiter ist, sollte jetzt die Chance nutzen und Ausschau halten. Für den Wochenendausflug muss es nicht gleich das Mountainbike aus dem Fahrradcenter sein. Auch bei eBay Kleinanzeigen werdet ihr, meist schon bei euch um die Ecke, fündig. Für einen guten Preis lassen sich hier richtige, kleine Schätze finden. Lasst euch von einer schäbigen Optik nicht abschrecken, denn wir wissen: die inneren Werte zählen! Wenn der Zustand des Rahmens keine Schweißausbrüche hervorruft, kann nach einer Probefahrt nicht mehr viel schief gehen. Wer ein Exemplar ohne viel Schnick Schnack kauft oder schon sein eigen nennt, sollte trotzdem in einen kurzen Frühjahrscheck in der Bikerbude des Vertrauens investieren. Insofern ihr nicht schon selber erfahrene Eselbesitzer seid. Licht und funktionierende Bremsen gehören schließlich in jedem Fall auch an ein Sonntagsrad. Für unser Sommer-Makeover brauchen wir:

  • Werkzeug zum Auseinanderbauen (z.B. Schraubenzieher und einen Nusskasten)
  • Schleifpapier in verschiedenen Stärken
  • Spraydosen in der Farbe eurer Wahl (Baumarkt, Auto-Fachhandel, eBay)
  • Klarlack – glänzend oder matt (2K, Spraydose)

Als erstes nehmen wir unseren Drahtesel auseinander. Dabei darauf achten, dass alle Teile beisammen bleiben und nichts verloren geht. Ein Foto vorab hilft, nachher alles wieder an die richtige Stelle zu setzen. Je nachdem wie viel ihr farblich verändern wollt, kann es reichen die Räder vom Rahmen zu trennen. Wollt ihr viele Details rausarbeiten, empfiehlt es sich alle Kleinteile abzubauen, um anschließend sauber lackieren zu können. Altem Lack oder sogar Rost rücken wir jetzt mit Schleifpapier zu Leibe. Je nach Zustand reicht dabei eine feine Körnung zum Anschleifen oder eine gröbere bei Roststellen.

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Einmal gründlich übergeputzt, um alle Staubreste zu entfernen (z.B. mit Glasreiniger) kann es jetzt schon an die Farbe gehen. Wer auf eine besonders starke Haltbarkeit aus ist oder auch Lenker und andere Chromteile lackieren möchte, sollte vor dem ersten Farbauftrag mit Grundierung arbeiten. Gesundheit geht immer vor, deshalb auch beim Ansprühen mit Atemmaske arbeiten und für ausreichend Belüftung sorgen. Gleichmäßig auftragen, weniger ist hier mehr! Lieber in mehreren Schichten arbeiten, um das Verlaufen der Farbe zu verhindern. Gut trocknen lassen, am besten bei Zimmertemperatur und gegebenenfalls wiederholen. Für das finale Finish und bessere Haltbarkeit eine letzte Schicht mit Klarlack aufsprühen. Wieder trocknen lassen und dabei schon einmal auf den ersten Ausritt freuen.

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Zum Schluss nur noch alle Teile wieder zusammenbauen und eine erste Testfahrt im Wohnzimmer drehen. Ob mit Pünktchen, in Neon oder Pastell – ein Fahrrad in eurer Lieblingsfarbe macht nicht nur optisch viel her (und die Welt ein bisschen bunter), sondern auch den nächsten Ausflug zu einem echten Highlight.

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Auf die Sättel, fertig, los!