Das erste Mal… vegan landen

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Ja, frisch und windig war es zum ersten veganen Mitbring-Brunch mitten auf der Landebahn des Tempelhofer Feldes, wie ihr unschwer an den Impressionen sehen könnt. Die erhofften 25 Grad und ununterbrochener Sonnenschein blieben zwar leider aus, aber das war gar nicht weiter schlimm, denn es kamen ca. 140 Leute und so wurde es ganz schön kuschelig an der langen Tafel.

Immer wieder sind Leute von ihren Plätzen aufgestanden und herumgegangen, um zu entdecken, was die Anderen an Köstlichkeiten mitgebracht haben. Dabei blieb es nicht aus, dass sich neue Kontakte knüpften und erste Rezepte ausgetauscht wurden. Oftmals wurde auch der Wunsch laut, dass man alle Rezepte in Form eines Kochbuches oder ähnliches zusammenträgt, damit wir die Rezepte in gebündelter Form austauschen können.

Was waren unsere kulinarischen Highlights?

Christin:

„Ich fand die kleinen Kimchi Dumplings und diesen herzhaft-süssen Dip soooo köstlich, ich glaube die waren von Niko Rittenau und Solveig. Als Nicht-Veganerin muss ich sagen, dass ich vieles sehr lecker fand und mich jedes Mal Veganern begeistert, mit welcher Freude und vielfältigen Gerichten sie mich überzeugen können.“

Jana:

„Eines der Highlights war auf jeden Fall diese Erdbeer-Creme-Torte. Die war auch ratzfatz weg! Aber generell muss ich sagen, dass mich all‘ die tollen Salatvariationen begeistert haben. Ach und nicht zu vergessen diese geile Avocado-Tarte von Christiane! Es gibt zwar gute Brunch-Buffets in Berlin, aber solch eine Auswahl hatte ich noch nie!! Ich hätte am liebsten gar nicht aufgehört zu essen.“

Wir haben natürlich auch Christiane Macke, die Veranstalterin der veganen Landung gefragt (welche ihr schon hier in dem Interview kennenlernen konntet) wie es für sie war, das erste Mal vegan zu landen:

Not Another Woman: „Christiane, du hast nun das erste Mal die Vegane Landung als Veranstaltung organisiert – wie war es?

Christiane Macke: Ich fands auch sooo super! Hätte niemals damit gerechnet, dass wirklich so viele kommen bei dem Wetter.

NAWM: Was waren deine Learnings?

CM: Erstens, die Arbeit hat sich gelohnt! Es hätte ausgereicht das Event zwei Monate vorher anzukündigen. Zweitens, Crowdfunding war für einige doch was Neues und dass man auch für ein nicht-kommerzielles Event etwas bezahlt, war für Berlin, wo es doch so viele umsonst Veranstaltungen gibt, etwas Neues. Drittens, Bierbänke rocken! Die Tafel hat für schöne kommunikative Dynamik gesorgt, weil die Leute rumgegangen sind mit ihrem Teller und so schnell ins Gespräch gekommen sind.

NAWM: Das können wir nur unterstreichen! Wir haben soviele interessante Menschen kennengelernt und unheimlich leckere Sachen gegessen. Was fandest du am leckersten?

CM: Leider habe ich viel zu wenig probiert, weil ich so viele Leute kennengelernt habe. Das vegane Baiser war oberlecker, aber der roh-vegane Kuchen von den Mädels der Leckereienfabrik war mein Favorit.

NAWM: Und wirst du nochmal eine Vegane Landung veranstalten und wenn ja, wann findet die nächste statt?

CM: Gute Frage! Ich hoffe, dass sich andere inspiriert fühlen :-). Es haben sich schon einige Leute gemeldet, die nächstes Mal mitorganisieren wollen. Ich bin mir noch nicht sicher. Überlege aber schon, wo man die Bierbänke nächstes Mal an einer besonderen Location aufstellen kann, die prominent, grün und auf jeden Fall windstill ist  :-D.

Uns hat es auf jeden Fall Spass gemacht Teil des Ganzen gewesen zu sein und wir haben festgestellt: Vegan landen lohnt sich!

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