„100 Days Without Fear“ // Ein Leben ohne Angst

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Vor einigen Wochen habe ich mal wieder etwas im Internet entdeckt, was mein Herz ein bisschen höher hüpfen ließ. Michelle Poler beschäftigt sich in ihrem Projekt „100 Days Without Fear“ mit allen möglichen Ängsten, die sich im Laufe ihres Lebens aufgebaut haben. Jeder von uns kann wohl ein Lied davon singen, welche Ängste ihn tagtäglich beschäftigen. Sei es nun etwas Greifbares wie die Angst vor Spinnen oder etwas, das man nur mit sich selbst ausmacht, wie z.B. die Angst vor dem Älterwerden. Angst gehört also eindeutig zu unserem Leben dazu und das ist auch gut so. Dieses Gefühl der Angst ist eine innere Alarmanlage für uns. Wir wissen, wann wir vorsichtiger sein müssen und tun keine Dinge, die zu gefährlich erscheinen.

Doch oftmals lähmt uns Angst auch. Wir lassen vielleicht einiges im Leben aus, was irre Spaß macht oder uns ganz neue Ansichten vermittelt. Wenn wir unsere Ängste bekämpfen, werden wir mutiger und können uns auf ganz andere Dinge konzentrieren. Wir werden offener für Neues und können spontaner in Situationen einsteigen. Kurzum: Unseren Ängsten auch mal den Mittelfinger zu zeigen und ein großes Tschakka in den Raum zu werfen, tut uns oftmals so richtig gut.100 days of fearUnd genau deswegen fing Michelle an sich allen möglichen Ängsten in ihrem Leben zu stellen – von Piercen über Blutspenden bis hin zu Tanzen in der Öffentlichkeit. Seit dem Start geht die Neu-New-Yorkerin jeden Tag mutig ihren Weg und hat bis dato jeder Challenge von Angesicht zu Angesicht ins Auge geblickt. Michelle entwickelte sich damit zur wahren Inspirationsquelle. Die gebürtige Venezuelanerin scheint ganz überwältigt von all den Reaktionen auf ihr Projekt und findet sich plötzlich bei großen amerikanischen TV-Sendern oder z.B. der spanischen Elle wieder.

Angefangen hat alles hiermit:

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Credits: Facebook „100 Days Without Fear“

Jede dieser Ängste begegnet Michelle auf ganz eigene Art und Weise. Die Angst vor dem Alleinsein bringt sie einen Tag alleine in eine fremde Stadt. Sie hat Angst vor Veränderung, also färbt sie sich ihre Haare blond. Sie kündigt ihren Job, um mit der Angst vor der Ungewissheit klar zu kommen. All‘ diese Ereignisse wertet sie auf einer Skala – ihrem Emoji-Meter und hält so fest, wie sie sich vor der Challenge, währenddessen und danach gefühlt hat. Es ist nicht verwunderlich, dass sie sich nach dem Erlebnis oftmals wesentlich besser fühlte als zuvor und an fast jedem Tag wieder eine Angst verliert.

Daumen hoch für so viel Mut und Entschlossenheit! Von Michelle können wir alle noch etwas lernen. Denn wir sollten alle ein bisschen mehr Mut aufbringen und uns in Situationen stürzen, die uns vielleicht Angst machen. Du weißt nie, was dich am anderen Ende erwartet, aber oftmals ist es so viel besser als du es dir überhaupt ausmalen kannst. #fearless

Fotocredits: © Facebook „100 Days Without Fear“

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